Mittwoch, 19. August 2015

[WRITING] - Einleitung + mein erstes Kapitel

Hallo ihr Lieben ♥

Wie schon angekündigt möchte ich eine Reihe rund ums Schreiben starten. Ich habe mir ein paar Gedanken darüber gemacht womit ich anfangen möchte und denke, dass es am besten ist, wenn ich ein bisschen darüber erzähle was euch erwartet, wie ich angefangen habe zu schreiben und auch ein bisschen über mein derzeitiges Projekt quassele.



Was erwartet euch?

Diese Reihe wird Dinge beinhalten wie:
  • Woher bekomme ich meine Inspirationen?
  • Was muss ich mitbringen?
  • Wie beginne ich?
  • Wie plotte ich meine Geschichte?
  • Wie gestalte ich meine Charaktere?
  • uvm...

  • Updates zu meinem Projekt
  • der Weg meines Buches vom Kopf auf Papier
  • und Dinge die mir noch so spontan einfallen, an die ich jetzt aber nicht unbedingt denke.


Meine Geschichte des Schreibens

 

 Angefangen zu schreiben habe ich mit ca. 10 Jahren. Bis ich ca. 15 war schrieb ich dann Kurzgeschichten, Gedichte und Poesie und ich habe mich an meinem ersten Buch versucht. Zurückblickend kann ich sagen, dass ich schon immer gerne geschrieben habe. Schreiben ist für mich: den Kopf frei bekommen, kreativ sein und mich ausdrücken können.
Mit ca. 15 begann ich dann meinen ersten Blog- eigentlich gedacht als reiner Photografieblog (ein weiteres Hobby meinerseits, dass ich unbedingt wieder aufnehmen möchte).
Allerdings fing ich dann an zu den Bildern passende Texte zu verfassen - die Bilder wurden immer weniger, die Texte immer mehr.
Was ich besonders toll finde beim Schreiben ist, dass ich schreiben kann was ich will. So waren unter diesen Texten sehr teifgründige Texte dabei, Erzählungen oder auch poetischere Texte.
Wenn ich meinen Schreibstil beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich nicht wirklich einen besitze. Ich bin da sehr facettenreich - was auch einer meiner Probleme ist.
Was kann ich? Was will ich? Worauf habe ich Lust?
All das ließ sich für kurze Texte sehr schnell und einfach beantworten. Wenn es allerdings darum ging ein größeres Projekt auf die Beine zu stellen, wie z.B. ein Buch, fehlte es mir an Kontinuität und zu hohem Ideenreichtum, sodass ich mich kaum auf eine Sache konzentrieren konnte und 3298934 Projekte angefangen habe.
Diese Posts und das aktuelle Projekt sind also auch praktisch mein Weg, auf dem ich versuche zu wachsen. Ich möchte in meiner Sicherheit wachsen, meinem Selbstvertrauen und natürlich sollen auch meine Schreib-skills wachsen.


Mein aktuelles Projekt


Generell kann ich sagen, dass ich sehr gerne und gut Emotionen transportiere. Deswegen ist mein derzeitiges Projekt auch als etwas tiefgründigeres gedacht. In meiner Vergangenheit habe ich auch gerne mal lockerere Dinge geschrieben, das mache ich gerne zwischendurch, allerdings weiß ich, dass es da eine Geschichte zu erzählen gibt, die einfach endlich aufs Papier muss.
Immer wenn ich mich daran versucht habe, bin ich gescheitert, weil eben viele Emotionen eine Rolle spielen und ich auch immer das Gefühl hatte, es nie gut genug zu machen (ja extremer Perfektionismus ist nicht toll und einfach).
Wo ich genau hinmöchte und was es im Endeffekt tatsächlich wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
Ich habe angefangen mir nähere Gedanken zu machen, zu planen und Inspirationen zu holen - alles Themen zu denen ich noch Posts verfassen werde.
In dieses Projekt werden einige meiner Texte ihr neues zu Hause finden, die ich damals auf meinem Blog veröffentlicht habe und die ich nie wirklich irgendwo einbinden konnte.
Alles was bis jetzt feststeht ist der Anfang des 1. Kapitels. Ja, der Anfang ist das schwerste, aber ich denke, dass ich meinen gefunden habe. Naja, es kann sich natürlich auch immer etwas ändern, aber ich kann sagen, dass ich mich mit diesem Anfang wohlfühle um reinzukommen. Er lässt auch alles offen, was die Geschichte an sich angeht, die ja noch geplottet werden muss ;)

Hier ein kleiner Einblick:



Der Himmel erstrahlt in einem kühlen Grau.

Weit entfernt sehe ich einen Schwarm Vögel, der um einen Kirchturm kreist.

Die Kälte sticht in meinem Kopf und es fühlt sich an,

als würde meine Lunge in tausende Glassplitter zerspringen.

Ich bekomme keine Luft.

Es scheint als würde die Welt stillstehen,

als wäre alle Liebe der Welt eingefroren.

Ich lege mich auf die Straße, spüre das harte Eis unter mir

und beobachte, wie die Wolken sich verformen.

Als ich meine Augen schließe, muss ich lächeln.

Denn ich bin eins mit dem Eis, der Kälte.

Ich bin eins mit der Erde.

Sie hat mich wieder.

Mein letzter Atemzug verwandelt sich in eiskalte Kristalle,

umhüllt mich und haucht mir einen Gute-Nacht-Kuss auf die Wange.
Gute Nacht Welt.


Melancholia ♥

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